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Keine Verpflichtung

Vermögensbildung
Wer früher anfängt, hat am Ende mehr davon. Der Vermögensaufbau fällt leichter, weil auch mit niedrigen Sparraten auf lange Sicht ansehnliche Beträge zusammen kommen und wenn man bestimmte Regeln beachtet.

Bei der Vermögensbildung gelten drei Grundprinzipien:
  • Je früher man anfängt, umso kleiner können die monatlichen Raten ausfallen. Denn auf lange Sicht profitiert man vom Zinseszinseffekt.
  • Die persönliche Anlagestrategie sollte sich nach Lebensalter, Lebenssituation, bisherigem Vermögensaufbau und den persönlichen Zielen richten.
  • Die laufende Geldentwertung (Inflationsrate) sorgt für eine schleichende Entwertung des in Geldvermögen eingezahlten Kapitals (Wertpapiere, Bankprodukte, Versicherungen).

Investitionen in Sachwerte (Immobilien, Aktien, Investmentfonds) profitieren in der Regel von dieser allgemeinen Verteuerung und Preissteigerung.

Tipp: Bevor Sie sich für eine bestimmte Geldanlagestrategie entscheiden, sollten Sie sich einen Überblick über die wichtigsten Vorsorgeprodukte verschaffen.
Dazu gehören übrigens auch die staatlich geförderten Riester-Produkte.

Wer zusätzliches Vermögen bilden möchte, kann unter drei Produktgruppen wählen:

  • Immobilien bieten relative Wertbeständigkeit auch in Zeiten unsicherer Kursentwicklungen am Kapitalmarkt.
  • Aktien, Investmentfonds und Wertpapiereunterliegen Kursschwankungen, bieten aber teilweise interessante Renditechancen.
  • Versicherungen - ob als Kapitallebens- oder private Rentenversicherung - bieten vor allem Sicherheit.
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Kapitalanlagen
Das Geld arbeiten lassen.
Geld arbeitet natürlich nicht wirklich - aber es verzinst sich.
Vorausgesetzt die Wirtschaft wächst und man hat sich für die richtige Geldanlage entschieden.

Mehr als drei Billionen Euro liegen bei deutschen Sparern auf der hohen Kante.
Über 150 Milliarden Euro davon schmoren auf Sparkonten mit Niedrigzinsen.
Höhere Zinsen versprechen festverzinsliche Wertpapiere und Sparpläne.
Sachwerte bieten dagegen besseren Schutz bei hoher Inflationsrate.
Aktien und Investmentfonds zählen ebenfalls zu den Sachwerten, da deren Wert in der Regel mit der Inflation steigt.
Andererseits werfen sie keine Zinsen ab und auch nicht immer Dividenden.

Vier Regeln für die Anlagestrategie

  • Prüfe die Sicherheit der gewählten Anlageform.
  • Beachte die Rentabilität.
  • Behalte Reserven.
  • Bedenke die steuerlichen Aspekte.

Hier mal ein "Sparbeispiel":
Wer monatlich 100 Euro spart und vier Prozent Zinsen bekommt, hat nach fünf Jahren 6.630 Euro auf dem Konto.
Zinsgewinn: 630 Euro.
Nach zehn Jahren sind es bereits 14.725 Euro Kapital.
Der Zinsgewinn liegt jetzt schon bei 2.725 Euro.
Nach 20 Jahren hat man 24.609 Euro auf dem Konto, davon 6.609 Euro Zinsen.
Nach 32 Jahren übersteigen die Zinsgewinne erstmals die Summe der monatlichen Einzahlungen.
Und nach 40 Jahren sind stolze 118.196 Euro Kapital zusammengekommen.
70.196 Euro davon sind Zinsen und nur 48.000 Euro eigene Einzahlungen.

Das Beispiel zeigt, regelmäßiges Sparen lohnt sich vor allem auf längere Sicht.
Je nach Sparrate und Zinssatz übersteigen die Zinsen ab einem bestimmten Zeitpunkt die eigenen Einzahlungen.

Einen Wermutstropfen hat das Ganze allerdings: die Inflation.
Sie entwertet langsam aber stetig das Geld. Bei zwei Prozent Inflation haben die mühsam ersparten 118.000 Euro
nach 40 Jahren noch die gleiche Kaufkraft wie heute 53.500 Euro.
Immerhin ist das aber mehr als die in 40 Jahren eingezahlten 48.000 Euro.

Doch nicht verzagen:
Hier hilft die Vereinbarung und der Einschluß einer Dynamik.
Ziel ist die Anpassung des Vertragsumfangs an die vermutete Änderung des Bedarfs während der Vertragsdauer.
Die Erhöhung erfolgt vereinbarungsgemäß entweder mit einem festen Faktor oder nach einem Index, der weitgehend der erwarteten Bedarfsänderung entsprich.

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Hans Peter Brelöhr